Viertes Zeitzeugenseminar im Rahmen des „ChildLux”-Projekts

Am Montag, dem 18. Mai, fand das dritte Zeitzeugenseminar im Rahmen des Projekts „Childlux“, qui vise à retracer l’histoire de l’accueil de jour des enfants et des jeunes au Luxembourg.

Organisé par le Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) in Zusammenarbeit mit dem OEJQS organisierte Veranstaltung brachte Expert*innen und Fachleute zusammen, die sich über die Praktiken der Kinder- und Jugendbetreuung in Luxemburg seit den 1970er Jahren austauschten.

Die Erfahrungsberichte, Berichte aus der Praxis und kritischen Diskussionen ermöglichten ein besseres Verständnis der Entwicklung und des Wandels in der Verwaltung von Einrichtungen für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen, von crèches bis hin zu maisons relais. Sie ermöglichten zudem einen allgemeinen Überblick über die Geschichte der außerschulischen Betreuungsangebote für Kinder in Luxemburg seit den 1970er Jahren: ihre Entwicklung, die aufgetretenen Schwierigkeiten und bewältigten Herausforderungen, ihre Organisation sowie ihre Fähigkeit, den aktuellen Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht zu werden und den sozialen Zusammenhalt in einem sich rasch wandelnden Land zu fördern.

Die zu diesem Anlass versammelte Podiumsrunde erweiterte die Perspektive, indem sie einen Dialog zwischen Vertretern verschiedener Betreuungseinrichtungen – privater, vertraglich gebundener und öffentlicher – ermöglichte, die die Landschaft der öffentlichen Politik für Kinder und Jugendliche in Luxemburg prägen.

Wir möchten uns bei den Teilnehmern bedanken: Dr. Christian Haag (Moderation, ARCUS asbl), Maria Castrovinci de Almeida (Betreuungseinrichtungen des privaten Sektors, FELSEA), Caroline Ruppert (Agence Dageselteren, ARCUS asbl), Serge Olmo (kommunale Betreuungseinrichtungen, Gemeinde Sanem), Roger Faber (Inter-Actions Faubourgs asbl), Manuel Achten (ehemaliger Premier Conseiller du Gouvernement des MENJE, Caritas), Yves Oestreicher (Entente Des Foyers De Jour asbl). Das Projekt umfasst weitere Seminare und Interviews zu den beiden Themenfeldern Kinderbetreuung sowie Kinder- und Jugendschutz. Verschiedene Publikationsformate (z. B. ein wissenschaftlicher Bericht und audiovisuelle Produktionen) werden die zeitgenössische Geschichte dieser Themen zugänglich machen und dazu beitragen, die derzeit bestehende Dokumentationslücke zu schließen.

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