„Success Story“ – Kindern und Jugendlichen in Heimerziehung eine Stimme geben

„Die Stimmen von Kindern und Jugendlichen in Heimerziehung hörbar zu machen, setzt auf Seiten der Fachkräfte eine Haltung tiefer Empathie und großer Demut gegenüber ihren Lebenswegen und ihrer Resilienz voraus.“

Dies war eine der zentralen Botschaften des Observateurs Stephan Mackel während der Podiumsdiskussion, die gestern im Anschluss an die Aufführung von „Success Story“ im Escher Theater in Zusammenarbeit mit dem OKAJU stattfand.

Der Austausch bot die Gelegenheit, die Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe untergebracht sind, besser zu verstehen und aktuelle Herausforderungen im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes zu diskutieren.

Mit „Success Story“ begibt sich die Compagnie du Grand Boube an einen Ort, den unsere Gesellschaft oft übersieht: Kinderheime. Die Gruppe, die für ihren dokumentarischen Ansatz bekannt ist, hat die Zeugnisse von rund einem Dutzend Menschen verschiedener Generationen gesammelt, die seit dem Ende der 1950er-Jahre bis heute in einem Heim gelebt haben.

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