Drittes Zeitzeugenseminar im Rahmen des „ChildLux”-Projekts

Am Freitag, den 13. März, fand das dritte Zeitzeugenseminar im Rahmen des Projekts „ChildLux“ statt, das darauf abzielt, die Geschichte der Kinderbetreuung und des Kinder- und Jugendschutzes in Luxemburg zu rekonstruieren.

Die Veranstaltung wurde vom Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) in Partnerschaft mit dem OEJQS organisiert. Dieses Mal kamen Expertinnen und Experten sowie Fachkräfte zusammen, um über die Praxis des Kinder- und Jugendschutzes seit den 1970er-Jahren zu diskutieren.

Zeugnisse, Erfahrungsberichte aus der Praxis und kritische Diskussionen ermöglichten ein besseres Verständnis der Entwicklungen und Veränderungen in den Lebensrealitäten der betroffenen Kinder und Jugendlichen, der erlebten Problemlagen und Belastungen sowie der konkreten Erfahrungen der Fachkräfte.
Das Panel erweiterte die Perspektive, indem es die Sichtweisen von Vertreterinnen und Vertretern der Kinderhilfe mit Fachleuten aus anderen Bereichen zusammenbrachte, darunter auch aus den Strafverfolgungsbehörden und der Sozialpädiatrie.

Ein herzlicher Dank gilt den Teilnehmenden Frau Petra Böwen, Frau Joëlle Ludewig, Herrn Jean Schoos, Dr. Roland Seligman, Herrn Camille Weydert sowie dem Moderator Prof. Christian Schröder.

Das Projekt umfasst weitere Seminare und Interviews zu den beiden Themenfeldern Kinderbetreuung sowie Kinder- und Jugendschutz. Verschiedene Publikationsformate (z. B. ein wissenschaftlicher Bericht und audiovisuelle Produktionen) werden die zeitgenössische Geschichte dieser Themen zugänglich machen und dazu beitragen, die derzeit bestehende Dokumentationslücke zu schließen.

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