Das Observatoire nahm an der London International Conference on Inclusive Education 2026 teil

Martine Frising et Anne-Marie Muller font leur présentation.

Wie organisieren verschiedene Bildungssysteme die Unterstützung von Schüler*innen mit spezifischem Förderbedarf – und was können sie voneinander lernen?

In dieser Woche präsentierten Martine Frising und Anne-Marie Muller ihre Arbeit auf der London International Conference on Inclusive Education (LICIE), die vom Centre for Inclusive Education des UCL Institute of Education organisiert wurde. Es war bereits die zweite Teilnahme des Observatoire an dieser Konferenz.

Die Präsentation gab einen systemweiten Überblick darüber, wie die Unterstützung von Schüler*innen mit spezifischem Förderbedarf an den öffentlichen Grundschulen in Luxemburg organisiert ist. Grundlage waren nationale Verwaltungsdaten, die die gesamte Schülerschaft abdecken, sowie deskriptive und korrelative Analysen.

Die LICIE 2026 brachte Forschende, Fachkräfte aus der Praxis und politische Entscheidungsträgerinnen und -träger aus aller Welt zusammen – darunter auch Kolleginnen und Kollegen der Europäische Agentur für Sonderpädagogik und inklusive Bildung (EASNIE) – um zu vergleichen, wie verschiedene Länder ihre Unterstützungssysteme organisieren, und innovative Ansätze für inklusive Bildung auszutauschen.

Inklusive Bildung folgt keinem einheitlichen Weg. Sie entwickelt sich als komplexer und kontextabhängiger Prozess – und genau das macht den Vergleich zwischen unterschiedlichen Systemen besonders wertvoll.

Vielen Dank an unsere Gastgeber für die inspirierende Veranstaltung und die neuen Perspektiven für zukünftige Zusammenarbeit.

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