24. Jahrestagung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ) in Erfurt

Wie kann Gewalt unter Gleichaltrigen besser verhindert, frühzeitig erkannt und wirksam bearbeitet werden?

Vom 22. bis 25. September 2026 nahm das OEJQS an der 24. Jahrestagung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ) in Erfurt teil. Das Thema der Tagung: „Peer-to-Peer-Gewalt. Unterstützung im pädagogischen Alltag sowie in Strafverfahren, wenn Gewalt von jungen Menschen ausgeht“.

Als Teil der luxemburgischen Delegation beteiligten sich Andreas Heinen und Patrick Thoma des OEJQS mit zwei Beiträgen am fachlichen Austausch.

  1. Im Rahmen der Vorstellung des Länderberichts Luxemburg gaben sie einen aktuellen Einblick in das luxemburgische System des Kinderschutzes und der Gewaltprävention im schulischen und außerschulischen Bereich, und erläuterten den Umgang des Rechtssystems mit Peer-Gewalt und stellten aktuelle kinder- und jugendpolitische Entwicklungen in Luxemburg vor.
  2. Unter dem Titel „Peergewalt im digitalen Raum – empirische Einblicke aus Luxemburg“ präsentierten sie außerdem Ergebnisse einer Befragung zu Cybermobbing. Die vorgestellten Daten verdeutlichten, mit welchen Formen digitaler Gewalt junge Menschen konfrontiert sind, und boten eine empirische Grundlage für die Diskussion über Prävention, Unterstützung und pädagogische Handlungsmöglichkeiten.

Der Austausch mit Fachleuten aus Luxemburg, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden zeigte, wie wichtig der länderübergreifende Vergleich für die Weiterentwicklung von Prävention, Unterstützung und politischen Strategien ist.

Andreas Heinen présente à Erfurt
Patrick Thoma présente à Erfurt

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