14. Schweizerischer Kongress für Heilpädagogik
Zusammenarbeit ist zentral für Inklusion. Spannend ist die Frage dahinter: Wie gelingt sie im Schulalltag?
Genau das haben Martine Frising und Anne-Marie Muller am 14. Schweizer Kongress für Heilpädagogik diskutiert – in ihrem Beitrag „Inklusive Bildung in Luxemburg: Chancen und Herausforderungen multiprofessioneller Zusammenarbeit“.
Grundlage ist eine landesweite Befragung des OEJQS gemeinsam mit der UCLouvain: bei Schüler*innen mit spezifischem Förderbedarf, Eltern, Lehrkräften und Förderpersonal.
Lehrkräfte, die eng mit anderen zusammenarbeiten, bilden sich häufiger weiter und setzen inklusive Praktiken konsequenter um. Und wo das Klima im Team stimmt, fühlen sich auch die Schüler*innen stärker zugehörig.
Zugleich zeigt sich: Viele Fachpersonen bringen viel gemeinsame Expertise aber auch einige Fragen. Wer macht was? Wer entscheidet? Wer spricht mit den Eltern? Bleiben sie offen, zerfasert die Zusammenarbeit.
Entscheidend ist also nicht nur ob zusammengearbeitet wird, sondern auch wie.



